Die Liga der Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege in Sachsen hat sich heute in einem Schreiben mit der Forderung nach einem "Sächsischen Rettungsschirm für die Sozial- und Bildungsarbeit“ an Sozialministerin Petra Köpping gewandt.

Folgende Forderungen stellen die Verbände auf:

  • Als Sächsischen Rettungsschirm für die Sozial- und Bildungsinfrastruktur schlagen wir dringend vor, dass pauschal alle in Frage stehenden Angebote der sozialen Arbeit und Bildung zu 100% weiter finanziert werden. Gleiches muss für Projekte und institutionelle Zuwendungen aus Förderrichtlinien des Landes und der Kommunen gelten.
  • Alle Leistungen und Angebote, die auch in den kommenden Wochen und Monaten absehbar keine oder verminderte Leistungen anbieten können, werden in gemeinsamen Arbeitsstrukturen erfasst und Lösungen zugeführt, die den Bedarfen der hilfebedürftigen Bürger*innen im Sozialraum entsprechen, aber auch den Trägern Handlungssicherheit bieten.
  • Corona-bedingte Mehrkosten der Träger werden erstattet.

Die Liga Freien Wohlfahrtspflege steht derzeit im engen Dialog mit Kostenträgern, Freistaat und kommunalen Spitzenverbänden. Bei allen Gesprächspartnern ist das deutliche Interesse spürbar, eine tragfähige Lösung für die Sozial- und Bildungslandschaft in Sachsen zu finden.

Das Schreiben der Liga an die Sächsische Staatsministerin für Soziales und gesellschaftlichen Zusammenhalt können Sie hier lesen.