Die Liga ist der Zusammenschluss der Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege im Freistaat Sachsen, die durch unterschiedliche weltanschauliche und religiöse Motive oder Zielvorstellungen geprägt sind. Die Spitzenverbände sind föderalistisch strukturiert, das heißt, die Gliederungen und Mitgliedsorganisationen sind überwiegend rechtlich selbstständig.

Aufgabe der Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege ist es, in verschiedenen gesellschaftlichen und politischen Bereichen die Interessen der Schwachen und Benachteiligten in Anwaltsfunktion zu vertreten und wahrzunehmen.

Zur Liga in Sachsen gehören der Landesverband der Arbeiterwohlfahrt in Sachsen, der Caritasverband für das Bistum Dresden-Meißen e. V., das Diakonische Werk Sachsen, der Deutsche Rote Kreuz Landesverband Sachsen, der Paritätische Wohlfahrtsverband Sachsen und der Landesverband der jüdischen Gemeinden in Sachsen

In den Einrichtungen und Diensten der Verbände der Freien Wohlfahrtspflege in Sachsen sind sachsenweit rund 100.000 Menschen beschäftigt.

Den Vorsitz der Liga wechselt alle zwei Jahre. Für die Jahre 2020 und 2021 liegt er beim Paritätischen Wohlfahrtsverband Sachsen.