Die Beratung von überschuldeten und von Überschuldung bedrohten Menschen ist eine wichtige Aufgabe der Sozialen Arbeit. Rund 8% der erwachsenen Einwohner Sachsens sind überschuldet – zu den Hauptauslösern zählen Krankheit/Sucht, Arbeitslosigkeit, dauerhaftes Niedrigeinkommen, Trennung vom Lebenspartner und eine gescheiterte Selbstständigkeit. Die Schuldnerberatung unterstützt die Ratsuchenden, ihre finanzielle Notsituation zu bewältigen und die sozialen und psychischen Folgen der Existenzgefährdung, verursacht durch die Überschuldung, zu überwinden. Außerdem setzt sich die Schuldnerberatung gemeinsam mit den Betroffenen und anderen gesellschaftlichen Akteuren für die Veränderung und Verbesserung dysfunktionaler struktureller und gesellschaftlicher Rahmenbedingungen ein, die Ver- und Überschuldungsdynamiken befördern.

Eine Übersicht der Schuldnerberatungsstellen in Sachsen können Sie hier herunterladen.

Positionen

Anlässlich der Übergabe humanitärer Hilfsgüter am 18.08.2023 in Dresden, dankt der Botschafter der Ukraine in Deutschland, Oleksii Makeiev, den sächsischen Bürgerinnen und Bürger für die bisher geleistete Unterstützung.

Der Botschafter sagte: „Ich hoffe sehr, dass diese Solidarität nicht nachlässt. Ich rufe jeden Bürger im Freistaat Sachsen auf: Glauben Sie an die Ukraine. Unterstützen Sie meine Landsleute, die hier Schutz gefunden haben.“

Die Liga der Freien Wohlfahrtspflege ist auf vielfältige Weise eingebunden, Menschen aus der Ukraine in Sachsen zu unterstützen. Gemeinsam mit Freiwilligen und anderen zivilgesellschaftlichen Akteuren werden wir auch weiterhin humanitäre Hilfe für Betroffene in diesem bewaffneten Konflikt leisten.

 


Zur Liga der Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege in Sachsen gehören der Landesverband der Arbeiterwohlfahrt in Sachsen, der Caritasverband für das Bistum Dresden-Meißen, der Caritasverband für die Diözese Görlitz, das Diakonische Werk Sachsen, der Deutsche Rote Kreuz Landesverband Sachsen, der Paritätische Wohlfahrtsverband Sachsen und der Landesverband der jüdischen Gemeinden in Sachsen.

Unter ihrem Dach findet sich mehr als die Hälfte aller sozialen Angebote in Sachsen. Mehr als 100.000 Beschäftigte sind dort tätig. Der Liga-Vorsitz wechselt alle zwei Jahre und liegt 2022/23 in der Hand des Deutschen Roten Kreuzes.